Nachhaltigkeit ist uns wichtig

Mit dem Reisemobil aufbrechen, die Welt erkunden, dabei die schönsten Plätze finden und die Natur hautnah genießen - so sieht ein durchweg gelungener Campingurlaub aus.

Nicht nur dafür lohnt es sich, unsere Natur zu erhalten und sorgsam mit unseren Ressourcen umzugehen.


Zwar ist ein Campingurlaub im Vergleich zum Pauschalurlaub im Hotel deutlich umweltschonender, insbesondere, wenn man für die An- und Abreise in den Flieger steigt - dennoch kann umweltbewusstes Verhalten einen deutlichen Beitrag zur Verbesserung der Ökobilanz leisten.


Bei Maincamper achten wir daher nicht nur selbst auf Nachhaltigkeit, sondern möchten Ihnen einige Tipps für einen bewussten und umweltschonenden Campingurlaub geben.


Naturcampingplätze und Ecocamping

Anders als "normale" Campingplätze fügen sich Naturcampingplätze in ihre Umgebung ein - naturnah gestaltet und oft ohne Parzellierung sowie unter größtmöglichem Verzicht auf versiegelte Flächen.

Um zwischen den Dünen im Sand, direkt am See oder im Wald die reizvollsten Standplätze genießen zu können, haben die meisten Naturcampingplätze entsprechende Regeln aufgestellt, die es zu beachten gilt.


Neben den Naturcampingplätzen stehen dem umweltbewussten Camper auch mit dem Ecocamping-Siegel ausgezeichnete Campingplätze offen.

Dieses Siegel wird in Zusammenarbeit mit der Campingbranche und der Deutschen Umwelthilfe an Plätze vergeben, die unter anderem strenge Anforderungen an Klimaschutz, Umwelt- und Naturschutz sowie nachhaltige Energieerzeugung erfüllen.

Von den jährlich etwa 35 Millionen Übernachtungen auf deutschen Campingplätzen entfällt mittlerweile ungefähr jede fünfte auf einen der rund 200 in Deutschland mit dem Ecocamping-Siegel ausgezeichnete Platz.

Weitere Informationen rund um das Thema Ecocamping Siegel sowie einen Campingplatz-Finder finden Sie auf www.ecocamping.de.


Bewusst packen und beladen

Beim Packen und Laden heißt es: weniger ist mehr, denn weniger Gewicht bedeutet geringeren Verbrauch. Gerade auf längeren Strecken macht sich das deutlich bemerkbar - nicht nur in der Reisekasse, sondern auch in der CO2-Bilanz.


Es empfiehlt sich daher, schon beim Kofferpacken auf das Gewicht zu achten und beispielsweise auf nicht notwendige Kleidungsstücke zu verzichten - auf den meisten Campingplätzen gibt es mittlerweile Waschmaschinen, sodass in der Regel Kleidung für etwa eine Woche ausreicht.


Auch Lebensmittel müssen nicht schon zuhause eingekauft und den ganzen Weg zum Urlaubsziel mitgebracht werden. Den täglichen Bedarf kann man bequem vor Ort decken - und eventuell gibt es ja am Urlaubsort auch noch regionale Spezialitäten neu zu entdecken?


Vor der Abfahrt sollten Sie auf jeden Fall darauf achten, dass der Schmutzwassertank entleert ist und der Frischwassertank nur so viel Wasser enthält, wie Sie wirklich auf der Fahrt brauchen.


Fuß vom Gas

Auch wenn unsere Maincamper mit modernen und effizienten Motoren ausgestattet sind, lohnt ein umweltfreundlicher Fahrstil.


Fahren Sie vorausschauend und niedrigtourig, schalten Sie früh und vermeiden Sie unnötiges Beschleunigen.

Dies und vor allem das Fahren mit konstanter Geschwindigkeit zwischen 90 und 100 km/h haben deutliche Auswirkungen auf den Kraftstoffverbrauch.


Es ist außerdem emfehlenswert, die Klimaanlage nur zu verwenden, wenn es wirklich nötig ist und bei längeren Standzeiten, beispielsweise im Stau, den Motor auszuschalten.


Am Zielort angekommen sollten Sie Kurzstrecken mit dem Reisemobil nach Möglichkeit vermeiden. Vertrauen Sie stattdessen lieber aufs Fahrrad.


Lokale Angebote nutzen

Reisen bedeutet auch immer, Neues kennenzulernen und auszuprobieren - ob das das gemütliche Restaurant am See ist oder der lokale Erzeugermarkt.


Probieren Sie ruhig aus, was die Region zu bieten hat. Das hilft nicht nur der CO2-Bilanz und den lokalen Betrieben, sondern schont auch die Umwelt - und ist oft nicht nur reizvoll, sondern auch außerordentlich lecker.


Ressourcen schonen

Schon im Alltag geht der Trend langsam weg von Einwegverpackungen und Wegwerfgesellschaft - und das ist gut so.

Trotzdem können wir auch im Urlaub einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung unserer Umwelt leisten.


Nehmen Sie beispielsweise eine Stofftasche oder einen Korb mit zum Einkauf und verzichten Sie beim Essen auf den Einsatz von Einwegbesteck und -geschirr.


In Frischhaltedosen verpackte Lebensmittel bleiben mindestens genau so frisch und gut, wie in Frischhalte- oder Alufolie.


Besonderes Augenmerk sollten Sie auch auf den Wasserverbrauch legen - gerade in südlichen Regionen ist Wasser oft knapp und kostbar.

Hier sind auch wir Camper gefragt, unseren Beitrag zum schonenden Umgang mit den Ressourcen zu leisten.


Müll vermeiden - und trennen

Am besten wäre es, könnten wir Müll komplett vermeiden - leider wohl ein Wunschtraum.

Dennoch sollten wir versuchen, unseren Müll weitestmöglich zu reduzieren.

Der beim Grillen übriggebliebene Nudelsalat beispielsweise hält sich im Kühlschrank prima auch bis zum nächsten Tag.


Den Müll, den wir nicht vermeiden können, sollten wir wenigstens richtig entsorgen.

Viele Campingplätze verfügen inzwischen über ein System zur Mülltrennung - und auch, wo das nicht der Fall ist, lässt sich zumindest ein Altglas- oder Papiercontainer finden.


Fortgeschrittene Camper nehmen beim Spaziergang noch eine Tasche mit und sammeln beispielsweise achtlos weggeworfenen Plastikmüll auf.


So können wir alle ein Stück dazu beitragen, unsere Umwelt und Natur zu schonen und zu erhalten, damit wir und unsere Kinder auch weiterhin mit gutem Gewissen Urlaub machen und dabei die schönsten Orte genießen können.


Falls Sie weitere Fragen oder Ideen haben, sprechen Sie uns jederzeit gerne an!